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Studie: Schlafmangel macht dick

Wer zu wenig schläft hat mehr Appetit und isst tendenziell mehr als Ausgeschlafene. Das haben amerikanische Wissenschaftler in einer Studie festgestellt. Ihre These: Eine Schlafanleitung kann Patienten beim Abnehmen helfen.

16 gesunde und schlanke Probanden mussten sich für die Studie an der Universität von Colorado 14 Tage lang in einem speziellen Raum beobachten und messen lassen. Alle Teilnehmer erhielten die gleichen Mahlzeiten und konnten zwischendurch essen, was sie wollten, von Kartoffelchips über Obst und Joghurt.  Nur der Schlafrhythmus wechselte bei den Teilnehmern. Während eine Gruppe 9 Stunden schlafen durfte, wurde die anderen bereits nach 5 Stunden geweckt.

Ergebnis: Die Teilnehmer mit ausreichend Schlaf hatten weniger Hunger, aßen gesünder und verloren sogar etwas Gewicht. Die Teilnehmer mit nur 5 Stunden Schlaf nahmen im Schnitt sogar 0,82 kg (!) an Körpergewicht zu.

Über die Ursachen sind sich die Wissenschaftler noch nicht ganz im Klaren. Vermutet wird, dass das Neuropeptid Orexin (Hypoketin) im Gehirn bei Schlafmangel steigt – dieses wiederum reguliert unter anderem auch den Appetit.

Mehr Infos zur Studie gibt's in der Ärztezeitung: So hilft Schlaf gegen Übergewicht und in dem Abstract zur Studie selbst.

 

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