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Sport macht Spaß – leider vergesse ich das nur immer

Ich war heute das erste Mal nach gut 8 Monate wieder in meinem Fitnessstudio (*räusper*). Gute Vorsätze-Saison und so. Kennt ihr ja. Und ich frage mich gerade, wie ich vergessen konnte, wie lebendig und gut ich mich fühle, wenn ich nach ca. zwei Stunden Cardio- und Krafttraining unter der Dusche das warme Wasser über den Körper fließen lasse. Mit freiem Kopf und voller Energie und Kreativität. Ha! Bäume, wo seid ihr? Ich reiße euch alle raus!

Und ich frage mich vor allem, wieso ich das JEDES MAL vorher nicht mehr weiß. Jedes Mal, wenn ich abends erschöpft vom Tag auf der Couch herumlümmle und lieber noch eine DVD einlege, und mir einen Wein einschenke oder an einem Stück Schokolade knabbere.

An den (bisher seltenen) Abenden, an denen ich mich doch noch aufgerafft habe und ins Studio geradelt bin, fühlte ich mich danach immer, als könnte ich Bäume ausreißen. Frisch im Kopf. Immer. Es ist ein Gesetz, dass mir Sport wirklich richtig gut tut.  Der erste Glückskick ist ja zugegebenermaßen erst einmal „nur“, dass ich den winselnden Schweinehund Günther in die Ecke verbannt habe. Der zweite Glückskick ist besagtes gutes Körpergefühl und der (vor allem mentale) Energieschub nach dem Sport.

Aber irgendwie ist es (bisher) auch ein Gesetz, dass das vorher alles egal ist. Vergessen. Verdrängt. Ich sitze lethargisch rum und finde es schon zu anstrengend, mein Fahrrad aus dem Keller zu schieben, um dann 10 Minuten ins Studio zu radeln.

Ist das nicht doof?

Ja, das ist es.

Jetzt überlege ich, was ich tun kann, damit sich das ändert. Ich würde diese Gefühl gerne vorher abrufen, zumindest soweit, dass ich wirklich die Lust spüre, es einfach zu tun:).

Plan eins: Ich mache mir verbindliche Termine mit mir selbst. Ok. Das hat bisher genau gar nicht funktioniert. Irgendeine Deadline für ein Projekt, irgendwas kam immer dazwischen. Meistens die gemütliche Couch. Aber ich gebe ja nicht auf.  Also. Verbindliche Termine. Im Kalender. HoppHopp.

Plan zwei: Ich finde Mitstreiter*innen für mehr Bewegung. Zu zweit ist das mit den Terminen auch verbindlicher. Sich selbst sagt man doch schneller mal ab als einer Freundin oder Bekannten, die sich auf den Termin eingestellt hat.

Habt ihr weitere Ideen?

Wie schafft ihr es, regelmäßig Sport zu machen? Gerade, wenn ihr lange keinen mehr gemacht habt? Ich denke, wenn sich da eine gewisse Routine einfindet, macht man es einfach und es ist kein "aufraffen" mehr. Aber bis dahin?

Früher (!) habe ich 3-4 Mal die Woche Sport gemacht. Badminton, Reiten, Tanzen.  Das war einfach Teil meines normalen sozialen Lebens. 3-4 die Woche werde ich rein zeitlich nicht mehr schaffen. Aber Sport wieder als Teil des normalen sozialen Lebens zu verstehen, nicht nur als „Must-have“ für Gesundheit und Figur – DAS ist vielleicht sowieso das Geheimnis. Sport als Hobby, das Spaß macht. Hm. Ich bleib dran:).

 

 

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