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Omas Kochrezepte reloaded: Knochen- und Fleischbrühe

Wer auf Instantsuppen verzichten möchte, der sollte es einfach mal mit einer selbst gemachten Knochen- bzw. Fleischbrühe versuchen. Schmeckt tausendmal besser – und man weiß nachher, was alles in der Suppe drin ist:). Außerdem soll die Suppe wertvolle Mineralien enthalten.

Ich habe das Selbermachen dieser Brühe erst letztes Jahr für mich entdeckt und mache nie mehr wieder meinen Tafelspitz ohne:). Einmal gekocht, kann man die Brühe als Grundlage für Suppen oder Soßen nehmen. Bei mir ist es bisher immer der Tafelspitz geworden, der darin weiterköchelte.

Ehrlich gesagt bin ich ja keine Köchin, die es bei dem Maßangaben so genau nimmt. Dennoch.

Man nehme (je nach Menge und Wunsch):

  • Pro Liter Wasser ca. 2-4 Knochenstücke (beim Metzger des Vertrauens nachfragen, wann er welche hat. Knochen kosten nicht viel. )
  • 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Möhren, Porree, Petersilienwurz, Petersilie)
  • Salz und Pfeffer
  • Zwiebel und Gewürze nach Geschmack (z.B. Lorbeer, Knoblauch)

Außerdem braucht man noch:

  • Einen großen Topf
  • Sieb/Schaumkelle
  • Ggf. Passiertuch/Küchenhandtuch

So wird’s gemacht:

  1. Die Knochen abwaschen (es gibt Rezepte, in denen die Knochen erst blanchiert werden, ich habe das noch nie gemacht).
  2. Die Knochen in kaltes Wasser legen, Wasser zum Kochen bringen.
  3. Mit einer Schaumkelle/einem Sieb den entstehenden Schaum abschöpfen.
  4. Einmal alles aufkochen, danach die Hitze reduzieren.
  5. Das Knochenwasser sollte nicht wild kochen, sondern sanft simmern:).
  6. Nach ca. einer Stunde Salz, Gewürze und Suppengrün (ohne die Petersilie) hinzugeben.
  7. Alles insgesamt gut 3-4 Stunden köcheln lassen (je länger desto besser).

In der reinen Lehre wird am Ende nochmal alles durch ein Küchentuch gegeben, das habe ich ehrlich gesagt noch nie gemacht – ich nehme nur mit einem Sieb den gräulichen Schaum ab und das ausgelaugte Gemüse raus.

Ist die Knochenbrühe einmal durchgeköchelt, kann man sie in Einmachgläsern haltbar machen (was ich noch nicht ausprobiert habe, ich traue mich noch nicht an das Einmachen heran, muss ich gestehen) – portionsweise einfrieren oder gleich weiterverarbeiten.

Danach gebe ich den Tafelspitz hinein, köchle das Fleisch entsprechend Anleitung (je nach Fleischgröße zwischen 3-4 Stunden) weiter und gebe gegen Ende nochmal frisches Suppengemüse hinein. Die Petersilie kommt dann kleingehackt auf die angerichteten Suppenteller.

Guten Appetit!:)

Anmerkung:

Knochen sehen echt nicht lecker aus und die Brühe riecht auch etwas gewöhnungsbedürftig, während sie vor sich hin köchelt. Aber das Ergebnis lohnt sich. Die daraus entstehenden Fleischbrühen sind superlecker!

Ich habe gelesen (es aber noch nicht getestet), dass man die Knochen auch zweimal verwenden kann.smile

 

 

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