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Die ersten Erfolgsregeln kristallisieren sich heraus

Jippieh! 1 Kilo weniger zeigte sich gestern auf der Waage. Wobei ich selbst weiß, dass das auch einfach Hormone, Wasser und ein im Vergleich zu letzter Woche leererer Magen sein können. Egal. Die Richtung stimmt!:)

Bis auf gestern (und vorgestern Abend *räusper*!) war ich ausgesprochen diszipliniert. Aber nach fünfeinhalb Stunden Halloweenparty mit Töchterchen und ihren Freundinnen war dann doch ein spätabendlicher Entspannungs-Zweigelt angesagt – außerdem habe ich gestern von meinem selbst gebackenem Brownie-Grabhügel genascht und einen Gruselmuffin verdrückt:).  So. Mehr Ausnahmen gab es nicht. 

Zero Süßigkeiten. Zero Alkohol. (quasi)

Ich habe tatsächlich auf Süßigkeiten verzichtet – und statt dem abendlichen Glas Wein war es eben eine Tasse Chai-Tee (mit einen Schuss Honig und Milch).

Erstaunlicherweise ging das ziemlich gut.

Eine Hauptregel, die ich für mich ableite, ist: Nach dem Abendessen nichts mehr essen. Denn meistens habe ich spätestens ab halb neun nochmal zugeschlagen.  Vor allem ist es abends immer was zum Knabbern oder Naschen geworden. Also. Nach dem Abendessen ist die Küche tabu. Basta. Und vorerst ZERO Alkohol. Außer zu besonderen Anlässen natürlich:). Ich habe hier schließlich ein Langzeitprogramm zu bewältigen und will nicht das Gefühl haben, mich ewig zu kasteien. Aber das Gläschen Wein brauchte ja meistens auch einen Begleiter. Ein Stück Käse oder ein paar Chips. Deshalb: Finito mit Vino:).

Portionsgrößen verkleinern.

An dem Thema arbeite ich noch. Aber ich bilde mir ein, dass ich schon deutlich weniger auf dem Teller habe. smile

Rechtzeitig Essen zubereiten (und einplanen).

Dafür, dass ich so gerne esse, hat das Thema einen peinlich kleinen Anteil an meiner Tagesplanung. Was dazu führt, dass ich meistens äußerst planlos einkaufe und koche. Oder ich vergesse das Thema, bis der Magen knurrt (gerade tagsüber im Büro) und dann schiebe ich mir mit Heißhunger schnell irgend etwas hinein. Meine neue Strategie: Ich schmiere mir brav meine Stullen, packe Jogurt, Gemüse und Obst ein (oder gehe vor dem Büro entsprechendes einkaufen). Und ich beginne abends/spätnachmittags rechtzeitig mit dem Kochen. Was noch nicht ausgereift ist, ist das Thema Einkaufsplanung. Aber daran arbeite ich. 

Mein Manko: Sport.

Das hat diese Woche nicht einmal geklappt. Ich weiß aber, dass es ohne nicht gehen wird und ich mich auch nur mit Sport wieder gut fühlen werde.

Mein Fazit der ersten Woche

Die erste Woche lief gut und hat sich auch gut angefühlt. Über das Netz gab es viel Zuspruch – und es motiviert zu wissen, dass es ein paar Leute gibt, die mitlesen:). Und: Ich habe wieder Hunger gespürt. Also nicht diesen Heißhunger, den mich auf einmal packt, weil ich unterzuckert bin – sondern dieses Gefühl, keinen vollen Magen zu haben. Das auch mal auszuhalten, bis das Essen gekocht ist (und nicht vorher schon was Kleines zwischendurch zu essen) – das ist wichtig. Denn diese kleinen Zwischendurch-Snacks hauen insgesamt ziemlich rein, befürchte ich.

Ich will da außerdem noch keine Erfolgsregel generieren (deshalb habe ich es nicht oben aufgeführt), aber insgesamt merke ich, dass ich deutlich weniger Kohlenhydrate zu mir nehme. Gerade abends.

So. Die zweite Woche fängt an – und die nächsten beiden Wochenenden werde ich sicher nicht so konsequent sein können. Ein Spielewochenende, auf dem traditionell viel Süßes und bunte Getränke vernichtet werden und ein runder Geburtstag einer sehr guten Freundin stehen vor der Tür. Deshalb will ich wenigstens unter der Woche konsequent bleiben, und vor allem endlich mit dem Sport anfangen.  Drückt mir die Daumen, dass ich dran bleibe!:)

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